Müllentsorgung früher und heute » Geschichte der Mülltonnenbox

Mülltonnenboxen ermöglichen ein hygienisches und sicheres Lagern des Haushaltsmülls bis zur nächsten Abholung. Dazu sind die Mülltonnen optisch ansprechend mit einem Sichtschutz versehen, der darüber hinaus auch Schutz vor Ratten und streunenden Tieren bietet. Im Laufe der Jahre hat sich der Umgang mit dem Thema Müll deutlich verbessert.

Dabei sollte vor Augen geführt werden, dass die regelmäßige Abholung unseres täglichen Mülls noch nicht so lange eine Selbstverständlichkeit ist. Obwohl die Menschen angefangen haben die Haus- und Gewerbeabfälle nicht mehr in die Straßen und Gewässern zu entsorgen, dauerte es noch über 400 Jahre bis zur ersten Müllverbrennungsanlage in England Mitte des 19. Jahrhunderts.

In Deutschland wurden Altglascontainer erst Ende der 1970er Jahre eingeführt. Altpapier wurde erst ab den 1980er Jahren in Altpapiercontainer und ab den 1990 er Jahren in Mülltonnen gesammelt und entsorgt. Mit der Einführung der Marke „Grüner Punkt“ und der Biotonne wurde die Müllindustrie immer stärker von dem Gedanken der Wiederverwertung geprägt.

 

Abfallentsorgung in der Vergangenheit und heute

Lange Zeit war es üblich, seine Abfälle und auch menschliche Exkremente einfach in die Gosse vor der Tür zu kippen. Auch kleine Rinnsale und Bäche mussten als Entsorgungsort herhalten. Mit zunehmender Bevölkerung und vermehrt industriell hergestellter Waren, wurden auch die Müllmengen immer größer. Cholera machte sich zudem breit und so wurde lange Zeit der Müll auf die umliegenden Felder gekippt.

Als auch dass nicht mehr half, der großen Mengen habhaft zu werden und sich weiter Krankheiten unter der Bevölkerung ausbreiteten, wurde 1874 in Nottingham erstmals eine Müllverbrennungsanlage errichtet. In Deutschland beschloss der Hamburger Senat erst 1896 eine Müllverbrennungsanlage zu bauen. Zunächst wurden noch jegliche Reste und Abfälle in den Ofen gekippt. Später wurde es wichtig den Müll als Rohstoff anzusehen und so viel wie möglich davon dem Kreislauf wieder zurück zu geben.

 

Warum eine Mülltonnenbox immer mehr an Bedeutung gewann!

Müll bedeutet vor allem heutzutage Trennung der angefallenen Stoffe und die Bereitstellung von geeigneten Behältnissen, die dann regelmäßig geleert werden. Das benötigt natürlich Platz und naturgemäß sehen Mülltonnen optisch nicht sehr ansprechend aus. Da bieten Mülltonnenboxen einen hohen Mehrwert, der sich allerdings nicht nur auf das Optische beschränkt. Viel Müll hat den Nachteil, dass bis zur nächsten Leerung unangenehme Gerüche entstehen können.

Vor allem im Sommer entwickelt sich in Biotonnen & Co. vermehrt lästiger Gestank, der darüber hinaus auch noch für Fliegen und andere Insekten sorgt. Bei Wind weht die Tonne um und schon hat der Nachbar unseren Müll vor der Tür. Müllboxen sorgen für Standsicherheit, bieten eine optisch und oftmals natürlich wirkende Oberfläche und bieten Platz für alle benötigten Tonnen zur sachgemäßen Wertstofftrennung.

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